Geschichte
Die ersten Siedlungen des Volksstammes der Wislanen sind im 9. - 10. Jahrhundert im heutigen Gebiet von Wielkowislania zu verzeichnen gewesen.
Im Jahre 1931 wurde Wislanien von Imperia überfallen. Besonders Teile von Slazska und Pamerska gingen in imperianischen Besitz über. Am 3. März sendete König Stanislaus I. einen Hilferuf nach Rusania. Bereits eine Woche später kämpften Rusanen und Wislanen brüderlich an der Front um die imperianischen Unterdrücker zurückzudrängen. Ein Kriegsende konnte erst auf der "Bralauer Konferenz" 1934 beschloßen werden, als Vertreter der drei Mächte in Bralów zusammenkamen und über die Zukunft der wislanischen Regionen entschieden.
Weite Teile Pamerskas und Slazskas gingen fortan in imperianischen Besitz über.
Jahre der zwanghaften Imperianisierung in den Gebieten folgten.
Am 17. Juli 1941 überfiel die wislanische Armee unter König Jozef III. das Großherzogtum Raklaska. Mithilfe dieses Überraschungsangriffes konnte die schwache Armee des kleinen Küstenstaates schnell geschlagen werden. Innerhalb weniger Tage war beinahe das gesamte Land unter wislanischer Herrschaft.
Wenige Tage nach Kriegsbeginn erklärte das Zarentum Rusania dem Königreich Wislanien den Krieg. Die starke kaiserliche Armee überfiel zunächst das besetzte Raklaska, um es, wie es hieß, zu befreien. Der Verteidigungskrieg um das Großherzogtum Bralau war einer der blutigsten Kriege auf wislanischem Boden. Der Sitz des Königs und das Zentrum des wislanischen Reiches glich einem Bollwerk und die Rusanen taten sich schwer, dieses einzunehmen.
Am 03. Januar 1942 kapitulierte der wislanische König und floh ins Exil nach Barnstorvia. Sowohl Raklaska, als auch Wislanien wurden Reichsteile des rusanischen Zarentums.
Im Jahre 1945 beschloß die rusanische Militärregierung in Wislanien die Einheit der wislanischen Völker. Dazu machte die Armee des Zaren wieder mobil und marschierte gen Imperia.
In blutigen Schlachten gelang es schließlich im Jahre 1948 die Rückeroberung von ganz Pamerka und Slaszka, sowie die Neueroberung des Sladetenlandes. Die Regionen waren stärker imperianisiert worden, als angenommen. Somit schloß man eine imperianische Minderheit mit in die "Wislanische Einheit" ein.
Am 01. Mai 1962 versammelten sich 700.000 Wislanen auf dem Rynek in Bralów und demonstrierten friedlich gegen die rusanischen Besatzer. Man forderte Demokratie und Eigenständigkeit. Diese Demonstration wurde fortan der denkwürdigste Tag der wislanischen Unabhängigkeitsbewegung. Die Demonstration wurde von der rusanischen Armee niedergeschlagen.
Der Generalstreik von 1973 war ein ebenso denkwürdiger Protest gegen die Ausbeutung durch die rusanischen Herren. Ab 10 Uhr legten alle Wislanen ihre Arbeit nieder. Es kam zum totalen Verkehrschaos in Städten und an den Häfen. Der Handel funktionierte nicht mehr, die Produktionen standen still.
So wurde bereits drei Tage später vom Zaren persönlich verfügt, dass aus Reihen der Wislanen ein Minister für Wislanien gewählt werden durfte, welcher im Kabinett des Zaren saß. Andrzej Jakowski wurde in der ersten demokratischen Wahl des Zarenreiches zu diesem Minister gewählt. Die Amtszeit betrug 10 Jahre.
Im Jahre 1995 wurden die Unabhängigkeitsforderungen wieder akuter. Die Zarin knickte daraufhin ein und gewährte die "beinahe vollkommende Unabhängigkeit als Teil des Rusanischen Brüderstaatenverbands". Faktisches Staatsoberhaupt war noch immer die Zarin, allerdings konnten die Wislanen die Verwaltung übernehmen und konnten sich eine eigene Verfassung geben. Sogar eine Verteidigungsarmee durfte gebildet werden. Die Wislanen, die immer noch Raklaska als wislanisches Nationalgebiet ansahen, schrieben Raklaska ebenso in ihre Verfassung und sicherten mit der eigenen Armee ebenso raklaskische Teile. Bevor Raklaska sich ebenso abspalten konnte, wurden die Fesseln der einstigen wislanischen Nationaleinheit wieder angelegt.
Nach der Revulotion 2005 in Rusania ergriff die wislanische Nationalregierung die innenpolitische Zerrissenheit und erklärte sich für einen unabhängigen Staat. Es entstand die Republik Wislanien.
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